Mach deine Mitarbeiter glücklich!
Dies ist ein Gastbeitrag von Klaus Schuster.
Leistung verdoppeln
Wollen Sie wissen, wie Sie die Leistung Ihres Teams, Ihrer Abteilung oder Ihrer Belegschaft verdoppeln können?
Dann betrachten wir doch mal das Beispiel einer guten Bekannten, Vorstandsassistentin in einem internationalen Konzern. Wann immer ich sie traf, klagte sie. Wie mies das Firmenklima sei. Wie selten jemandem auffällt, was sie alles erledigt. Dass sie abends kaum vor sechs aus dem Büro kommt.
Irgendwann übermannte mich das Mitleid und ich gab ihr die Nummer des Vorstands einer branchenfremden Firma, der eine neue Assistentin suchte. Schon nach dem ersten Gespräch war sie begeistert: „Die sind alle so freundlich! Ich kriege mehr Gehalt! Und ich habe mehr Verantwortung.“ Wunderbar, dachte ich. Als ich sie nach einigen Wochen wieder traf, fragte ich, wie es ihr im neuen Job gefalle. „Ähm“, sagte sie etwas kleinlaut. „Ich habe dann doch nicht gewechselt. So toll war die neue Arbeit dann doch nicht.“ Verrückt?
Aber im Gegenteil. Neulich ergab eine Studie, dass grob 70 Prozent aller Mittelmanager branchenübergreifend mit ihrem Job unzufrieden sind und über einen Wechsel nachdenken. 70 Prozent!
Unzufriedene Mitarbeiter zum Bewerbungsgespräch
Gehen Sie davon aus: Auch viele Ihrer Mitarbeiter und Manager sind unzufrieden. Was fangen Sie mit denen an? Mein Rat: Schicken Sie die Unzufriedenen zum Bewerbungsgespräch in ein anderes Unternehmen!
Alle können dabei nur gewinnen. Denn entweder bekommt der Unzufriedene auf diese Weise einen anderen Job, ist zufriedener damit und Sie können endlich einen einstellen, der seine Arbeit motiviert macht. Oder, und das ist weitaus wahrscheinlicher, der Probe-Bewerber stellt wie meine Bekannte ernüchtert fest, dass andere Jobs nicht besser sind als der alte – und plötzlich steigt die Zufriedenheit mit dem alten Job raketenhaft! Mich wundert, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist.
Panik bei Vorgesetzten
Mich wundert vor allem, dass etliche Vorgesetzte milde Panikattacken erleben, wenn sie die Geschichte meiner Bekannten hören. Viele machen große Augen und sagen: „Ich darf gar nicht daran denken, wie ich dastehen würde, wenn mich mein(e) … (Assistentin, Sekretärin, Chefentwickler, Spitzenverkäufer, …) verlassen würde!“ Jeder zweite Vorstand, dem ich die Geschichte meiner Bekannten erzähle, läuft danach los und bringt seiner Sekretärin/Assistentin Blumen oder Pralinen mit … Damit sie ihm nicht abspringt.
Dabei ist die größte Gefahr nicht der Absprung eines Leistungsträgers. Den größten Schaden richten Unzufriedene an, wenn sie nicht abspringen sondern bleiben: Sie liefern täglich Minderleistung ab. Ein zufriedener Spitzenmitarbeiter ist grob doppelt so leistungsstark wie ein unzufriedener Mitläufer. Im Vertrieb ist dieses Zahlenverhältnis noch am deutlichsten ablesbar. Gehen wir davon aus, dass die Quote Ihrer unzufriedenen Mitläufer bei 60 Prozent liegt. Wenn diese alle ihre Leistung verdoppeln würden – was würde Ihnen das in harter Währung bringen? Schwindelerregend, nicht? Sie könnten den Output Ihres Teams binnen weniger Wochen verdoppeln – wenn Sie bloß wüssten, wie.
Denn obwohl die Unzufriedenheit in vielen Firmen mit bloßer Hand zu greifen ist, haben Manager in der Regel keinen blassen Schimmer, wie sie dagegen angehen sollen – von Blumen und Pralinen mal abgesehen.
Geld ist niemals die Ursache von Unzufriedenheit
„Ich kann eben keine Spitzengehälter zahlen!“, sagen mir viele Vorgesetzte und entblößen damit eine Wissenslücke: Geld ist zwar oft Anlass, aber niemals Ursache von Unzufriedenheit. Ein Mitarbeiter wird nicht deshalb zufriedener, weil Sie ihm einen Porsche kaufen. Das zeigen Studien zu Gehaltserhöhungen:
Schon ein halbes Jahr danach ist der Mitarbeiter so unzufrieden wie zuvor. Nicht Knete, sondern Kommunikation beseitigt Unzufriedenheit.
Schlagendes Beispiel dafür liefert ein Abteilungsleiter, der bei einer internen Erhebung unter fünf vergleichbaren Abteilungen in einem Konzern nicht nur die besten Zufriedenheitswerte, sondern auch die besten Leistungswerte aufweist. Und das, obwohl seine Mitarbeiter im Vergleich schlechter bezahlt werden und unter schlechten Arbeitsbedingungen arbeiten. Trotzdem sind sie am zufriedensten. Weil der Abteilungsleiter jede Woche bei jedem auf ein kurzes Schwätzchen vorbeikommt und fragt:
„Was läuft gerade gut? Was nicht so? Womit sind Sie unzufrieden? Was können wir dagegen tun?“
Und jetzt kommt der Clou: Gegen die meisten Klagen kann der Abteilungsleiter nichts tun. Die Arbeit ist nun mal schmutzig, anstrengend und schlecht bezahlt. Trotzdem sind seine Mitarbeiter die zufriedensten und leistungsstärksten im Konzern, weil er jene wenigen Mängel ausräumt, die er ausräumen kann und über die vielen unausgeräumten nicht sagt: „Das ist eben so! Finden Sie sich damit ab!“ Er sagt vielmehr Dinge wie: „Ja, das ist hart und ungerecht und ich würde es gerne ändern. Aber ich kann nicht. Umso mehr Respekt habe ich vor Ihrer Leistung, die Sie unter diesen Bedingungen erbringen. Das rechne ich Ihnen hoch an!“ Für so einen Vorgesetzten legt man sich ins Zeug. Würden Sie und ich ja auch. Haben Sie so einen Vorgesetzten?
Wollen Sie so ein Vorgesetzter sein?
Klaus Schuster startete mit einer Lehre in einem Fachhandelsgeschäft, wechselte mit 29 den Beruf sowie die Branche und war mehrere Jahre im Vorstand eines internationalen Finanzinstituts. Aktuell hat er sein Buch “11 Managementsünden, die Sie vermeiden sollten. Wie Führungskräfte sich um Karriere, Verstand, Ehepartner und Spaß bringen” herausgebracht.
- Erstellt am 16.10.2009
- von Christian
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Interview: Michael Sauer von c.i.p Deutschland
Hallo Michael, bitte stell Dich doch unseren Lesern einmal vor.
Mein Name ist Michael Sauer. Bin seit über 7 Jahren im Außendienst unterwegs und davon bereits seit 5 Jahren in der Promotion- und Merchandisingbranche tätig. Seit kurzem bin ich bei der c.i.p. Deutschland GmbH (eine Holding mit mehreren Fabriken in China) mit für den Vertrieb verantwortlich. Ich betreue und akquiriere u.a. unsere Kundschaft aus der Industrie und dem Mittelstand.
Warum nimmst Du an unternehmerfreunde teil?
Ich denke, dass mit unternehmerfreunde ein Netzwerk geschaffen wird, mit einer ganzen Menge hilfreichen Kontakten. Kontakte sind in meinem, wie auch in anderen Geschäftsbereichen unheimlich wichtig. Sie erleichtern nicht nur die Geschäftsentwicklung, sondern helfen auch bei Problemlösungen aller Art sowie den Austausch mit Gleichgesinnten.
Was wünschst Du Dir von unserem Netzwerk?
Wie bereits eben beantwortet, wünsche ich mir interessante Kontakte. Persönlich möchte ich Freundschaften schließen und pflegen.
Das wichtigste ist aber die Schaffung neuer Synergien für meine Arbeit.
Da Du in der Merchandising Branche tätig bist. Welchen Tipp würdest Du mit an die Hand geben, wenn man Promotionitems beim Kundenkontakt verwenden möchte? Worauf sollte man achten.
Als Erstes sollte man überlegen was und wen möchte man erreichen. Was darf es kosten?
Erst dann kann man sich Gedanken über das Produkt machen. Sollen es Messe-Give-Aways sein, Mailingfähige Artikel oder einfach Aufmerksamkeiten und Prämien für besondere Kunden. Auf alle Fälle sollte das Produkt mit einer Veredlung der eigenen Corporate Identity versehen sein. Bei Streuartikel sehr gut sichtbar, bei höherwertigem Produkten reicht oft eine dezente Veredelung um der Person im Gedächtnis zu bleiben.
Der große Vorteil von Werbeartikeln ist der generell sehr geringe Streuverlust gegenüber andere Werbemöglichkeiten, wie z. B. einer Zeitungsannonce oder einem Radiospot.
Der Werbeartikel ist im heutigen Marketing-Mix unheimlich wichtig geworden.
Als erfahrener Vertriebsprofi hast Du sicher auch einen Ratschlag, was man bei der Akquise beachten sollte.
Man darf sicherlich keine Angst haben. Gerade bei der Neukundengewinnung gilt es mutig zu sein und seine Chance zu suchen. Denn einen Kunden denn man noch nicht hat, kann man auch nicht verlieren. Bei Stammkunden ist es wichtig, dass man das gewonnene Vertrauen weiterhin erhält. Jede Anfrage oder Auftrag muss bestmöglich erledigt werden. Es gibt auch eine schönen Satz zu diesem Thema: Wer nicht lernt zu dienen, der wird in Zukunft nichts verdienen!“.
Gibt es ein Unternehmen von dem Du Fan bist?
Es gibt viele Unternehmen, von denen ich sehr begeistert bin. Besonders die Unternehmen, denen ich meine Arbeit verdanke, sprich meine Kundschaft. Ansonsten gibt es einfach zu viele Marken und Hersteller, die wie ich finde gute Produkte haben, um sie der Reihe nach aufzuzählen.
Was fasziniert Dich am Internet & spielt Social Media bereits ein Rolle dabei?
Beim Internet faszinieren mich die unendlichen vielen Möglichkeiten die das Internet bietet. Es ist in der Arbeit unverzichtbar geworden. Die Welt ist durch das Internet, wie ich finde, auch ein kleines Stückchen mehr zusammen gerückt. Social Media gehört da mittlerweile einfach auch mit dazu. Es gibt doch fast kaum noch jemanden der Internet hat und nicht in einem Netzwerk zu finden ist. Meist sogar in zwei oder mehr. Somit spielt auch bei mir Social Media ein Rolle.
Auf welche Website könntest Du nicht mehr verzichten?
Nach jetzigem Stand ist Xing.com für mich sehr wichtig geworden. Durch die vielen neuen Geschäfts-Kontakte und die alten Bekannten, die man dort finden kann. Mittlerweile auch unverzichtbar ist für mich Google.de geworden. Ansonsten nicht zu vergessen, die Homepages meines aktuellen Arbeitgebers www.cip-deutschland.de und www.210g.de.
- Erstellt am 15.10.2009
- von Christian
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Wikis – Leistungsvermögen & Einsatzmöglichkeiten
Als Ergänzung auf unseren vorangegangen Artikel “Mit der Hilfe eines Wikis vom Wissen der Mitarbeiter profitieren” möchte ich kurz auf die Slides von Matthias Schwenk hinweisen. Diese ermöglichen ein paar weitere Einblicke auf das Leistungsvermögen sowie die Einsatzmöglichkeiten eines Wikis.
- Erstellt am 14.10.2009
- von Christian
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4 Basis-Regeln für den Verkauf
Die folgenden Verkaufsregeln hat Sam Walton, Gründer von Wal-Mart, für den Kundenkontakt aufgestellt. Sicher sind diese auch für andere Branche verwendbar bzw. sollten auch für eigene Ideen/Innovationen im Kundenservice sorgen:
- Die Sonnenuntergangsregeln
Jede Anfrage soll bis zum Sonnenuntergang des gleichen Tages beantwortet sein. - Die 10 Fuß-Regel
Nähert sich ein Kunde auf etwa 10 Fuß (=3 Meter) so muss dem Kunden Hilfe angeboten werden. - Die Effizienz Regel
Alles was möglich ist, soll automatisiert werden. - Die Mitarbeiter Hilfe – Regel
Vorgesetzte & Manager sind für Mitarbeiter jederzeit zu sprechen. Kein Mitarbeiter soll hilflos sein, wenn er eine Kundenanfrage hat.
Gefunden bei menschen-im-vertrieb.
- Erstellt am 14.10.2009
- von Christian
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Manager sind Sünder – Fehler die Chefs vermeiden sollten
Klaus Schuster schreibt in seinem Gastbeitrag bei karrierebibbel.de über die Fehler die man als Manager (Unternehmer) macht.
In seinem Artikel geht er auf folgende Punkte ein:
- Ich schufte mich zu Tode
- Nerv Deine Mitarbeiter
- Hab’ keinen Spaß
Auf jeden Fall eine Lese-Empfehlung.
- Erstellt am 11.10.2009
- von Christian
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